Interviewreihe: Starke Frauen in der Agrar-, Forst- und Ernährungswirtschaft – Dr. Viktoriia Zieschank
Flankierend zum Positionspapier der >>Verbändeallianz zum Internationalen Jahr der Frauen in der Landwirtschaft 2026 stellt die Europäische Genossenschaft Education and Qualification Alliance SCE Frauen in der Landwirtschaft vor, die wertvolle Beiträge zur doppelten Transformation leisten. In einer Reihe von monatlichen Interviews stellen wir diese Frauen mit ihren Ideen, Innovationen und Netzwerken vor. Für den Monat August hat EQA ein Interview mit Dr. Viktoriia Zieschank geführt.

Dr. Viktoriia Zieschank, Agrarwissenschaftlerin und grenzübergreifende Netzwerkerin
Viktoriia Zieschank ist promovierte Agrarwissenschaftlerin mit langjähriger Erfahrung in Hochschullehre und Forschung. An der Staatlichen Agraruniversität und der Staatlichen Universität Cherson lehrte sie in den Bereichen Tierzucht, Tierhaltung und Ökologie. Von Deutschland aus verbindet sie heute ihre wissenschaftliche Expertise mit praktischen Erfahrungen in der Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie mit grenzübergreifender Netzwerk- und Projektarbeit zwischen Deutschland und der Ukraine.
Anlässlich des Internationalen Jahres der Landwirtin 2026 entwickelt und koordiniert sie das Projekt „Gemeinsam für die Zukunft der Tierhaltung – Agrarfrauen der Ukraine auf der EuroTier 2026“. Damit möchte sie ukrainischen Agrarwissenschaftlerinnen den Zugang zu internationalem Fachwissen ermöglichen, neue Kooperationen anstoßen und den langfristigen Wissenstransfer zwischen Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen beider Länder Europas stärken.
EQAsce: Erst vor wenigen Tagen ist eine Bilaterale Verwaltungspartnerschaft zwischen Bundesbehörden (BVL, BfR, FLI) in Deutschland und der staatlichen Organisation für Food Safety and Consumer Protection SSUFSCP in der Ukraine abgeschlossen worden. Dabei geht es um gemeinsame Standards zur Lebensmittelsicherheit und Tierseuchenprävention. Um allerdings EU- weite Ernährungs- und Versorgungssicherheit in multiplen Krisensituationen sicherzustellen, braucht es gleichzeitig neue Strukturen der grenzübergreifenden Zusammenarbeit auf der Seite der Agrar- und Ernährungswirtschaft.
Hierzu haben Sie die Initiative ergriffen, Agrar-Frauen aus der Ukraine die Möglichkeit zu geben, sich bei der größten Fachmesse in Europa der EuroTier 2026 im November zu präsentieren und sich mit Berufskolleginnen über aktuelle Zukunftsthemen auszutauschen. Die Zusammenarbeit mit welchen Verbänden und Organisationen in der Agrar- und Ernährungswirtschaft interessiert die Agrar-Frauen aus der Ukraine besonders?
Viktoriia Zieschank: Ich sehe in der am 10. Juli 2026 geschlossenen bilateralen Verwaltungspartnerschaft einen weiteren wichtigen Schritt auf dem Weg der Ukraine zur vollständigen Integration ihres staatlichen Kontrollsystems in den europäischen Rechts- und Qualitätsrahmen. Besonders wertvoll sind dabei gemeinsame Schulungen, Expertenaustausch, wissenschaftliche Kooperationen und die Weiterentwicklung von Fachkompetenzen.
Genau hier setzt unsere Initiative an. Im Mittelpunkt stehen zunächst Agrarwissenschaftlerinnen der Staatlichen Agrar- und Wirtschaftsuniversität Cherson sowie weitere engagierte Frauen aus dem Agrarbereich. Besonders den Vertreterinnen der Fachbereiche Tierwissenschaften, Tierzucht und Genetik soll die Teilnahme an der EuroTier 2026 – der größten internationalen Fachmesse für Tierhaltung in Europa – ermöglicht werden. Dadurch erhalten sie die Gelegenheit, sich mit den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen, innovativen Technologien und internationalen Entwicklungen in der Tierhaltung vertraut zu machen sowie wertvolle Kontakte zu führenden deutschen Universitäten, Forschungseinrichtungen, Fachverbänden und landwirtschaftlichen Unternehmen zu knüpfen.
Da sich diese Initiative gezielt an Wissenschaftlerinnen einer Agraruniversität richtet, sehen wir ein besonders großes Potenzial für Kooperationen mit führenden deutschen Institutionen. An erster Stelle steht die DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) als bedeutende Plattform für Wissenschaft, Innovation und Wissenstransfer. Darüber hinaus wären Kooperationen mit der DGfZ (Deutsche Gesellschaft für Züchtungskunde), dem BRS (Bundesverband Rind und Schwein), dem ZDS (Zentralverband der Deutschen Schweineproduktion), dem ZDG (Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft), renommierten Tierzuchtforschungszentren sowie den Universitäten Bonn, Göttingen, Hohenheim und der Ludwig-Maximilians-Universität München von besonderem Interesse. Diese Einrichtungen verfügen über ausgewiesene Expertise in den Bereichen Genetik, Tierzucht, Präzisionstechnologien und Digitalisierung in der Nutztierhaltung sowie über fundierte Kompetenzen bei der Umsetzung und Angleichung europäischer Standards in den Bereichen Lebensmittelqualität, Lebensmittel- und Futtermittelsicherheit, Tiergesundheit und Tierseuchenprävention.
Darüber hinaus planen wir, führende Unternehmen der Tierhaltungs- und Tierzuchtbranche zu besuchen, um moderne Technologien, innovative Lösungen und erfolgreiche Praxisbeispiele kennenzulernen.
Wir hoffen, dass gerade diese Organisationen, wissenschaftlichen Einrichtungen und Unternehmen langfristige Partner der Staatlichen Agraruniversitäten werden. Daraus könnten gemeinsame Forschungsprojekte, akademische Austauschprogramme, wissenschaftliche Praktika, Zuchtprogramme, genetische Forschungsvorhaben sowie Projekte zur Digitalisierung und Modernisierung der Tierhaltung entstehen.
Trotz der schwierigen Situation in der Ukraine bleiben viele dieser Agrarfrauen ihrer wissenschaftlichen und akademischen Tätigkeit mit großem Engagement treu. Sie setzen ihre Forschungsarbeiten fort, bilden Studierende aus und leisten weiterhin einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung der Agrarwissenschaften in der Ukraine. Gerade deshalb ist es von großer Bedeutung, ihnen neue Perspektiven für den wissenschaftlichen Austausch und die internationale Zusammenarbeit zu eröffnen.
Ich bin überzeugt, dass Wissenschaftlerinnen die treibende Kraft für Innovationen sind und dass die internationale wissenschaftliche Zusammenarbeit eine wesentliche Voraussetzung für die Stärkung der Ernährungs- und Versorgungssicherheit, die nachhaltige Entwicklung der Tierhaltung sowie die Integration der Ukraine in den europäischen Wissenschafts- und Agrarraum darstellt.
Diese Initiative ermöglicht nicht nur die Teilnahme an der EuroTier 2026, sondern legt zugleich den Grundstein für eine langfristige deutsch-ukrainische Zusammenarbeit in Wissenschaft, Forschung und landwirtschaftlicher Praxis.
EQAsce: Ein Monat vor der EuroTier findet in der UN- Stadt Bonn eine Veranstaltung aufgrund eines weiteren UN-Jahrs statt, das dieses Jahr weltweit begangen wird, das Jahr der Freiwilligen. Wäre es Ihnen aufgrund Ihrer Kontakte zu Organisationen in Ihrem Heimatland möglich, auch hier zwischen engagierten Frauen aus der Landwirtschaft in der Katastrophenvorsorge aus der Ukraine und der EU vermittelnd tätig zu werden?
Viktoriia Zieschank: Ich danke Ihnen herzlich für diese Frage und für Ihr Vertrauen. Es bedeutet mir viel, dass ich über dieses wichtige Thema sprechen und meine persönlichen Erfahrungen teilen darf. Aufgrund meiner langjährigen Kontakte zu Wissenschaftlerinnen, Agrarorganisationen und engagierten Frauen in der Ukraine möchte ich sehr gerne dazu beitragen, Verbindungen zwischen Frauen aus dem Agrarsektor der Ukraine und der Europäischen Union aufzubauen und den gegenseitigen Austausch zu fördern.
Der russische Angriffskrieg hat eine beispiellose Welle der Solidarität und des bürgerschaftlichen Engagements ausgelöst. Laut der Studie „Resilienz der Freiwilligen“, die vom Ukrainischen Freiwilligendienst (UWS) gemeinsam mit U-Report durchgeführt wurde, haben sich seit dem 24. Februar 2022 74% der Ukrainerinnen und Ukrainer ehrenamtlich engagiert. Das Internationale Institut für Soziologie in Kyjiw (KIIS) berichtet zudem, dass es in der Ukraine derzeit 107.000 zivilgesellschaftliche Organisationen, 33.000 Wohltätigkeitsorganisationen und 11.000 staatlich registrierte Freiwillige gibt. Die Zahl der registrierten Freiwilligen umfasst jedoch nicht alle ehrenamtlich Engagierten.
Frauen aus der Ukraine spielen dabei eine Schlüsselrolle:
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- koordinieren Hilfsmaßnahmen;
- organisieren die Logistik;
- pflegen den Kontakt zu Spenderinnen und Spendern;
- koordinieren humanitäre Einsätze;
- leiten zahlreiche Freiwilligenteams.
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Da viele Männer an der Front kämpfen oder in den Streitkräften dienen, übernehmen Frauen zunehmend Führungsverantwortung im Ehrenamt. Zu diesen Frauen gehören auch Frauen aus der Agrarwirtschaft. Sie verbinden erfolgreich ihre berufliche Tätigkeit und wissenschaftliche Arbeit mit ihrem freiwilligen und gesellschaftlichen Engagement.
Besonders wichtig ist mir, nicht nur allgemein über die Stärke ukrainischer Frauen zu sprechen, sondern konkrete Menschen zu nennen, die ich persönlich kenne.
Ich möchte ausdrücklich betonen, dass ich über fünf meiner Kolleginnen spreche, die ich persönlich seit vielen Jahren kenne, mit denen ich wissenschaftlich und beruflich zusammengearbeitet habe und mit denen ich weiterhin verbunden bin. Es handelt sich um fünf promovierte Agrarwissenschaftlerinnen, Dozentinnen und Wissenschaftlerinnen der Agraruniversität, die trotz der äußerst schwierigen Situation in Cherson geblieben sind.
Cherson gehört weiterhin zu den besonders gefährdeten Regionen der Ukraine und steht täglich unter Beschuss. Dennoch setzen diese Frauen ihre wissenschaftliche und akademische Arbeit fort. Sie unterrichten Studierende im Online-Format, führen Forschungsarbeiten durch und engagieren sich zusätzlich für ihre Gemeinschaft.
Neben ihrer Tätigkeit an der Universität sind sie aktiv in verschiedenen wohltätigen, gesellschaftlichen und freiwilligen Organisationen tätig. Eine meiner Kolleginnen arbeitet als Vertreterin einer Wohltätigkeitsorganisation und unterstützt insbesondere ältere Menschen, kranke Menschen und andere Bewohnerinnen und Bewohner von Cherson, die dringend Hilfe benötigen. Andere Kolleginnen engagieren sich in zivilgesellschaftlichen und freiwilligen Strukturen, die sowohl die Zivilbevölkerung als auch Soldatinnen und Soldaten unterstützen.
Eine weitere Dozentin verbindet ihre wissenschaftliche Tätigkeit mit freiwilligem Engagement: Nach ihrer Arbeit an der Universität bereitet sie gemeinsam mit anderen Freiwilligen Mahlzeiten für Soldatinnen und Soldaten vor.
Ich habe eine Kollegin einmal gefragt, warum sie trotz der ständigen Gefahr in Cherson geblieben ist. Sie erzählte mir, dass sie die Stadt für eine gewisse Zeit verlassen hatte, aber immer wieder Anrufe von älteren Menschen und Bewohnerinnen und Bewohnern ihrer Gemeinschaft erhielt, die Hilfe benötigten. Sie sagte: „Ich kann diese Menschen nicht verlassen. Ich spüre, dass ich für sie da sein und sie unterstützen muss.“ Aus diesem Grund kehrte sie zurück und setzte ihre freiwillige Arbeit fort.
Für mich sind diese Frauen nicht nur Wissenschaftlerinnen aus dem Agrarsektor, die Wissen an die nächste Generation weitergeben. Es sind Frauen mit einem großen Herzen, einem hohen Verantwortungsbewusstsein und einer außergewöhnlichen inneren Stärke.
Diese fünf Kolleginnen sind nur ein Beispiel aus meinem persönlichen Umfeld. Viele weitere Agrarwissenschaftlerinnen und Frauen aus dem Agrarbereich in verschiedenen Regionen der Ukraine verbinden ihre berufliche Tätigkeit mit gesellschaftlicher Verantwortung.
Gerade deshalb halte ich es für sehr nützlich, Verbindungen zwischen ukrainischen und europäischen Frauen aus dem Agrarsektor aufzubauen. Trotz unterschiedlicher Länder, Kulturen und Lebenssituationen verbindet sie vieles: die Verantwortung für Menschen, die Unterstützung ihrer Gemeinschaften, die Liebe zu ihrer Arbeit und die Bereitschaft, auch unter schwierigen Bedingungen zu handeln.
Aus meiner Sicht kann ein solcher Austausch einen wichtigen Beitrag zur Stärkung des Ehrenamts, zur Krisenvorsorge und zur langfristigen Zusammenarbeit im Agrarsektor leisten. Meine langjährige Vernetzung mit ukrainischen Wissenschaftlerinnen und engagierten Frauen bietet eine gute Voraussetzung, diesen Dialog zu unterstützen und Brücken zwischen Frauen aus der Ukraine und Europa zu bauen.
EQAsce: Krisenmanagement sowie individuelle Resilienz und Resilienz von grenzübergreifenden Wertschöpfungsketten der Agrar- und Ernährungswirtschaft sind inzwischen zwei zukunftsweisende Qualifizierungsbereiche in der studienbegleitenden und berufsbegleitenden Weiterbildung geworden. Können Sie sich als Dozentin in Ihrem Fachgebiet vorstellen, innerhalb des Thematischen Universitätsnetzwerks von EQAsce TUN-EQA Ihr Fach- und Erfahrungswissen mit einzubringen?
Viktoriia Zieschank: Eine mögliche Mitwirkung im Thematischen Universitätsnetzwerk TUN-EQA wäre für mich eine große Ehre und zugleich eine wertvolle Chance, den wissenschaftlichen Austausch zwischen der Ukraine und Europa aktiv mitzugestalten.
Neben meinem wissenschaftlichen Wirken in Forschung und Lehre sehe ich eine meiner besonderen Stärken darin, Menschen, Institutionen und Praxispartner miteinander zu verbinden. Im Rahmen meiner beruflichen Tätigkeit habe ich Vorlesungen und Seminare durchgeführt, wissenschaftliche Beiträge veröffentlicht sowie verschiedene Bildungs- und Umweltprojekte mit Studierenden organisiert. Dazu gehörte auch die Zusammenarbeit mit externen Partnern, beispielsweise die Organisation von Exkursionen für Studierende in Unternehmen und Einrichtungen. Darüber hinaus habe ich wissenschaftliche und gesellschaftliche Themen durch Konferenzbeiträge, Medienauftritte und Interviews einer breiteren Öffentlichkeit vermittelt.
Die Agrarwissenschaft in der Ukraine hat meine wissenschaftliche Laufbahn entscheidend geprägt. Dafür empfinde ich eine tiefe Dankbarkeit. In diesen schwierigen Zeiten möchte ich die Chance nutzen, meine ukrainischen Kolleginnen zu unterstützen.
Dabei möchte ich aktuelle Entwicklungen und Erkenntnisse aus der ukrainischen Agrarwissenschaft sowie das Engagement von Frauen aus dem Agrarsektor in den fachlichen Dialog einbringen und gleichzeitig den Wissenstransfer zwischen Hochschulen in der Ukraine und Europa fördern.
Es bereitet mir große Freude, den Dialog zwischen Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Praxispartnern zu fördern. Auch wenn Krisenmanagement nicht zu meinen ursprünglichen wissenschaftlichen Schwerpunkten gehört, würde ich gerne diese Erfahrungen auch im Rahmen von TUN-EQA einbringen und den Aufbau langfristiger internationaler Kooperationen unterstützen.
Wissenschaft lebt vom offenen Austausch unterschiedlicher Perspektiven, Erfahrungen und Kulturen. Sprachliche und kulturelle Unterschiede sollten uns nicht voneinander trennen – im Gegenteil: Sie sind eine Quelle gegenseitiger Bereicherung, neuer Ideen und Innovationen.
Ich würde mich daher sehr freuen, an den Bildungs- und Forschungsinitiativen mitzuwirken, Wissen zu vermitteln und zugleich selbst von den Erfahrungen anderer zu profitieren. Als Brücke zwischen der ukrainischen und europäischen Wissenschaftslandschaft möchte ich weiterhin dazu beitragen, das Thematische Universitätsnetzwerk TUN-EQA langfristig weiterzuentwickeln.
Kurz erklärt: TUNEQA
TUNEQA ist das von EQAsce koordinierte Thematische Universitätsnetzwerk. Seit 2017 verbindet es Hochschulen und Wissenspartner in Europa und darüber hinaus, um Forschung, Bildung und den internationalen Wissenstransfer für nachhaltige Agrar- und Ernährungssysteme zu fördern.
Die sechs Themenfelder
Forschungskooperationen
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- Food & Human Safety
- Global Chains
- QM in Food Chains
Querschnittsaufgaben
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- Cross-faculty Partnership for Education & Training
- Construction of the thematic Network
- Management of the thematic Network
Projekte in Verbindung mit der Initiative:
Initiative Modellregion Wiederaufbau und Resilienz (WiR) und Micro Credentials.








