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Am 11. Oktober startet in Bonn eine Veranstaltungsreihe, die gezielt die Schnittstellen zwischen freiwilligen Soforthelfer-Netzwerken und hauptamtlichen Akteuren der Katastrophenvorsorge adressiert. Mit der heutigen Freischaltung der offiziellen Landingpage ist die Anmeldung für alle Veranstaltungsmodule eröffnet.
Das Veranstaltungsformat stellt eine entscheidende Frage in den Mittelpunkt: Wie lassen sich Ortskenntnis, Fachwissen und die praktische Handlungsfähigkeit von freiwilligen Soforthelfern und ehrenamtlichen Kräften in organisierten Hilfsorganisationen, grenzübergreifend und effizient in die zivile und militärische Krisenvorsorge einbinden? Um diese Potenziale für eine stärkere europäische Resilienz zu nutzen, verknüpft die Veranstaltungsreihe zwei inhaltliche Schwerpunkte: einen praxisorientierten und innovationsfördernden Makeathon und ein branchen- sowie grenzübergreifendes Dialogforum.
Ein internationales Signal aus der UN-Stadt Bonn
Die terminliche Einbettung der Veranstaltungsreihe ist ein bewusstes Bekenntnis: Das Dialogforum findet am 13. Oktober statt – dem Internationalen Tag der Katastrophenvorsorge der Vereinten Nationen. Eingebettet in das Jubiläumsjahr „30 Jahre UN-Stadt Bonn“ unterstreicht die Reihe ihren Anspruch, einen substanziellen Beitrag zur europäischen Risikokultur zu leisten. Unterstützung erfährt das Vorhaben dabei durch die Schirmherrschaft von Nathanael Liminski, Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Internationales sowie Medien des Landes Nordrhein-Westfalen und Chef der Staatskanzlei.
Innovation durch Praxisnähe: Der Makeathon
Den Auftakt bildet ein 24-stündiger Makeathon am 11. und 12. Oktober im DigitalHub Bonn. Hier arbeiten interdisziplinäre Teams in direkter Kooperation mit ehrenamtlichen Soforthelfer-Netzwerken an greifbaren digitalen Lösungen für die Praxis. Der Fokus liegt auf Anwendungen, die den Austausch zwischen Helfern erleichtern, Informationen im Einsatz besser verfügbar machen oder Ansätze, bei denen durch die Einspeisung realer Daten in bestehende, realitätsnahe Simulationen (Games) fundierte Krisenübungsszenarien für Helferinnen und Helfer erprobt werden können. Ein besonderer Mehrwert entsteht dabei, wenn die entwickelten Lösungsansätze so konzipiert sind, dass sie bei Bedarf schnell auch auf andere Regionen oder vergleichbare Netzwerke in Europa übertragbar sind.
Branchen- und grenzübergreifender Diskurs: Das Dialogforum
Den fachlichen Kern bildet das Dialogforum am 13. Oktober im Haus der Evangelischen Kirche Bonn (EViB). Um Resilienz in Europa nachhaltig zu stärken, setzen wir auf ein bewusst branchen- und grenzübergreifendes Format: An fünf moderierten Thementischen tauschen sich erfahrene Experten und Expertinnen aus unterschiedlichen Organisationen von ehrenamtlichen Soforthelfern und Hilfsorganisationen über Verwaltung und Bundeswehr bis hin zu Wirtschaft, Wissenschaft und Politik aus.
Der Austausch findet dabei explizit auf Augenhöhe statt. Ziel ist es, unterschiedliche Perspektiven konstruktiv zu bündeln, Silodenken aufzubrechen und durch diese Atmosphäre neue Impulse zu generieren – als essenzielle Grundlage für ein grenzübergreifendes Zusammenwirken in Krisenlagen.
Sie möchten mit uns in Europa Sicherheit und Resilienz grenzübergreifend voranbringen? Dann melden Sie sich noch heute an:
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